Ein Weihnachtsbaum muss her. Vom Fringsen und Finden.

Ich habe diese Weihnachtswundergeschichte heute beim Aufräumen in „meinem Internet“ wiederentdeckt und hier in den Blog gepackt, den ich damals noch nicht hatte. In den Geschäften gibt es jetzt die ersten Lebkuchen. Passt.

Wir schreiben den 24. Dezember 2010. Meine Tochter ist selbstständige 26 Jahre alt. Beim Gedanken an einen Weihnachtsabend ohne Christbaum aber beginnt ihre Unterlippe zu zittern. Es ist Heilig Abend, 11 Uhr. Nicht nur das Vorgebirge versinkt im Schnee, sondern ganz Nordrhein-Westfalen. Ich streiche die Fahrt von Alfter zu den Verwandten ins Ruhrgebiet, wo bereits mehr Schnee gefallen ist als hier. „Wenn wir hier bleiben, brauchen wir einen Weihnachtsbaum!“, jammert das Kind. „Und sei er noch so klein.“

Das neongelbe Kind rodelt.

Das neongelbe Kind rodelt.

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Frauchen gesucht. Wie man erwachsenen Kindern ihre alten Stofftiere abschwatzt.

Ein weithin bekanntes Elternleiden geht so: Die Kinder sind längst erwachsen und ausgeflogen und haben zuhause einen Berg an Stofftieren hinterlassen. Die man selbstverständlich nicht entsorgen darf. Als meine Tochter 30 Jahre alt wurde, habe ich Wauzi ein Schild umgehängt: “Frauchen gesucht”.

Verwaiste Tiere darf man doch aussetzen, oder?

Verwaiste Tiere darf man doch aussetzen, oder?

Verwaiste Tiere darf man doch aussetzen, oder?

Die frohe Frage habe ich bei Instagram und Facebook gepostet, denn Kontakt per Mail oder Telefon klappt bei den jungen Leuten erfahrungsgemäß nur so mittelgut. Der Kommentar meiner Tochter auf Facebook ließ nicht lange auf sich warten: “Mamaaaaaa!!!!!! Noooiiiiiiinnnnnn!!!!!!” Auf einmal klappte es dann mit einem Telefonat. Ich habe geduldig erklärt, welche verwaisten Stofftierschätze noch Asyl bei mir beanspruchen und versprochen, für Wauzi ein neues liebesvolles Frauchen zu suchen. Weiterlesen

Ich bin ein schlechter Beifahrer. Das liegt in der Familie.

Wahrscheinlich lande ich demnächst in der Autokolumne meiner Tochter Carline. Als ihr schlechtester Beifahrer ever. Alles gelogen. Es gibt nichts Unterhaltsameres als ein Kind am Steuer, das wundersamerweise vor zwölf Jahren den Führerschein bestanden hat und inzwischen über ein volles Punktekonto in Flensburg verfügt.

Auto

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Was schreibt man einem Kind zur Kommunion? Ich habe es versucht.

Kommunion

Liebe Lara,

lass Dir an Deinem besonderen Tag besondere Worte gesagt sein, denn Du feierst nicht nur ein Fest. Du bist eingeladen, einen ganz besonderen Weg zu gehen.

Du hast die Möglichkeit bekommen, zu ganz besonderen Menschen zu gehören, nämlich Menschen, die versuchen, in unserer Welt ein bisschen mehr so zu leben, wie Gott es sich einmal vorgestellt hat.

Das ist nicht einfach, aber deshalb halten diese Menschen auch zusammen – in Gruppen, Gemeinden, Kirchen. Sie helfen sich und anderen, machen sich gegenseitig Mut und ermutigen andere, und vor allem erinnern sie sich immer wieder daran, worum es geht:

Sie sagen das Wort Gottes weiter, und sie lassen es sich gesagt sein.

Du bist nun eingeladen, eine solche Gemeinschaft von Menschen mitzutragen und Dich von ihr tragen zu lassen. Und vor allem – das ist wohl das Wichtigste – bist Du eingeladen daran zu glauben, dass Gott Dich trägt.