Grimm`sche Märchen in Tweetlänge neu erzählt. Nicht immer kindertauglich.

Twitter wird mehr und mehr auch zum Tummelplatz für kreative Schreiber, Poeten und Twitteraturisten, die einen scharfzüngigen Geistesblitz oder pointierten Aphorismus, unterhaltsame Kürzestgeschichten oder pfiffige Wortspielereien kunstvoll in 140 Zeichen packen. Mehr Zeichen passen in einen Tweet nicht hinein. Was geschieht, wenn Grimm`sche Märchen auf Twitter Gestalt annehmen, hat auf amüsante Weise der Wettbewerb Tiny Fables gezeigt.

Kirmespferde

Worum es ging: „Ihr glaubt, dass Rotkäppchen es gar nicht bis zur Großmutter geschafft hat? Dass Hänsel und Gretel zwei verfressene kleine Gören waren, die ihre Großmutter für drei goldene Haare eingetauscht haben, weil der Teufel so einsam war und ihnen dafür Lebkuchen bis an ihr Lebensende versprach? Dass es eigentlich nur eine Großmutter für alle Märchenfiguren gab, die irgendwann streikte, weil ja jetzt in Rente und Weltreise usw.? Dann postet das auf Twitter!“

Und bevor ich jetzt verrate, wer die Sieger des Wettbewerbs sind, gibt es hier zunächst Kostproben aus der Märchenerzählkunst meiner Timeline:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gewinner:

 

Der Sonderpreis:

 

Die Publikumspreise:

 

Hier mehr zur Preisvergabe.

Links:
Über Twitteratur | Digitale Kürzestschreibweisen erscheint am 11.10. 2013 ein E-Book von Jan Drees und Sandra Annika Meyer im Frohmann Verlag Berlin.

Wer nicht so lange warten will, kann schon mal lesen, was Anousch Mueller in einem buchreport-Interview über Twitteratur zu sagen hat.

Und das man von Twitter keinen Augenkrebs bekommt, erklärt Alex Rühle in diesem köstlichen Beitrag auf sueddeutsche.de

Wer noch mehr Tweet-Märchen lesen will, kann unter dem Hashtag #TF140 auf Twitter herumstöbern.

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