Katastrophen sind kein Akt der Fürsorge

Was ist das für eine Fürsorglichkeit, wenn nur Unbill dabei herauskommt. Das Verb sorgen für liefert in seiner Bedeutungsvariante bewirken dauernd Schlagzeilen für negative Vorkommnisse.

Besonders beliebt: Unfälle, die für Staus sorgen; Tiefs, die für schlechtes Wetter sorgen; Warnstreiks, die für Verkehrsbehinderungen sorgen, oder Bomben, die für Chaos sorgen.

Leider ist das völlig korrekt, wie mir die Sprachhüter versichern. Die Mutter, die im besten Sinne für ihr Kind sorgt, muss sich also die Fürsorge mit Katastrophen teilen. Wer sich dabei unbehaglich fühlt, hat ausreichend Ausweichmöglichkeiten.

Wie wäre es mit: Unfällen, die zu Staus führen, und Tiefs, die schlechtes Wetter bringen; mit Warnstreiks, die den Verkehr behindern, und Bomben, die Chaos auslösen.“

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